Architektur

Nach 1945 findet Rudolf Ortner als anerkannter Spezialist für Sportstättenbau in vielen seiner Gebäude wieder zu modernen Formen zurück. In seiner freischaffenden Tätigkeit als Architekt führte er zahlreiche Sportbauten aus. Sportplätze, Stadien, Sporthallen, Freibäder und Hallenbäder. In den Aufbaujahren nach dem Krieg war sein Hauptanliegen preisgünstige Sportbauten zu erstellen und auf gar keinen Fall eine Preisüberschreitung zuzulassen. Des weiteren wollte er eine geradlinige Gestaltung und optimale Funktionalität bei seinen Bauten erreichen.

Rudolf Ortner war ein sehr künstlerischer Architekt. Die Ästhetik der Bauten in Form und Farbe, auf der Basis der funktionellen Zweckmäßigkeit und Benutzbarkeit, waren ihm immer sehr wichtig. Architektur, Malerei und Fotografie hatten Rudolf Ortner Zeit seines Lebens aus demselben Grundprinzip heraus verfolgt. Er nahm, geprägt von seiner Architekturauffassung, auch in seiner später folgenden Malerei, architektonische Motive der klassischen Moderne auf. Sein Ziel war es, über den Weg der konstruktivistischen Malerei einen neuen Blick auf die geometrischen Formen zu lenken, die uns im Alltag umgeben.

(Zitat aus: Rudolf Ortner, Bauhaus-Schüler 1932 – 1933, Architekt 1936 – 1976, Maler und Fotograf 1977 – 1997, S. XIV, Silke M. Seidel: Der Architekt Rudolf Ortner, I. Holzapfel Verlag München 2007)

Beispiele

Bayerischer Landessportverband München

Schwimmhalle


Bayerischer Landessportverband München

Spielhalle


Kelheim Sportanlage

Sporthalle Eingang


Kelheim Sportanlage

Modell


Muenchen Stadion Grünwalderstrasse

Luftbild


Muenchen Stadion Grünwalderstrasse

Westkurve